02 September 2026

Die Wahl des richtigen Ladegeräts entscheidet darüber, wie schnell, sicher und bequem Sie Ihr Elektrofahrzeug aufladen können. Die Unterschiede zwischen den verfügbaren Optionen betreffen die Ausgangsleistung, dem Steckertyp, der Installationsart und der Tragbarkeit – und jeder dieser Faktoren wirkt sich direkt auf die Ladezeiten des Elektrofahrzeugs und den Komfort im Alltag aus. Im Folgenden finden Sie eine praktische Rangliste der besten Ladegeräte für 2026 sowie einen Vergleich der technischen Daten, Kosten und Anwendungsszenarien.

Was sollten Sie bei der Auswahl eines E-Auto-Ladegeräts beachten?

Bevor wir zu den konkreten Modellen übergehen,sollten Sie sich mit den drei wichtigsten Kriterien vertraut machen, die die Wahl des richtigen Ladegeräts für Elektroautos bestimmen. Die Ladeleistung beeinflusst, wie schnell die Batterie wieder aufgeladen wird. Der Steckertyp bestimmt die Kompatibilität mit Ihrem Fahrzeug. Die Art des Geräts – eine Wallbox oder ein tragbares Ladegerät – bestimmt den Komfort und die Flexibilität im täglichen Gebrauch.

Jeder dieser Faktoren beeinflusst die tatsächliche Ladezeit, die Sicherheit der Installation und die Betriebskosten. Ein Ladekabel ist ein unverzichtbares Zubehör, und die Verarbeitungsqualität des Kabels beeinflusst die Sicherheit bei der Nutzung – achten Sie bei der Auswahl eines Kabels oder Ladegeräts nicht nur auf die Nennleistung, sondern auch auf Zertifizierungen, Sicherheitsmerkmale und die IP-Schutzklasse.

Ladeleistung – 3,6 kW vs. 7,2 kW vs. 11 kW vs. 22 kW

Die Ladeleistung hat den größten Einfluss darauf, wie lange Ihr Auto am Ladegerät angeschlossen bleiben muss. Die Unterschiede sind erheblich:

  • 3,6 kW (Wechselstrom, einphasig, 16 A) – das AC-230-V-16-A-Ladekabel hat eine Nennleistung von 3,6 kW. Bei einer 60-kWh-Batterie dauert eine vollständige Aufladung ca. 16–17 Stunden. Das Laden der Stufe 1 dauert bei kleineren Batterien zwischen 10 und 12 Stunden. Dies reicht für das Laden über Nacht bei geringer täglicher Fahrleistung aus.
  • 7,2 kW (einphasig, 32 A) – das einphasige Kabel begrenzt die Ladeleistung auf etwa 7,4 kW. Bei einer 60-kWh-Batterie dauert das Laden etwa 8–9 Stunden. Ein Typ-1-Kabel kann mit bis zu 7,4 kW laden, was dies zur höchsten Ladestufe für Fahrzeuge mit Typ-1-Stecker macht.
  • 11 kW (3-phasig, 16 A) – Das Laden der Stufe 2 dauert je nach Batteriekapazität zwischen 2 und 6 Stunden. Eine 60-kWh-Batterie ist in etwa 5–6 Stunden aufgeladen. Dies ist die optimale Wahl für die meisten dreiphasigen Hausanschlüsse.
  • 22 kW (dreiphasig, 32 A) – ein Typ-2-Kabel lädt mit bis zu 22 kW. Eine 60-kWh-Batterie ist in ca. 3–4 Stunden vollständig aufgeladen. Das Drehstromkabel ermöglicht das Laden sowohl mit 11 kW als auch mit 22 kW. Um mit voller Leistung zu laden, benötigen Sie die entsprechende elektrische Infrastruktur (Dreiphasenanschluss) sowie ein Bordladegerät im Fahrzeug, das diese Nennleistung unterstützt.

Die Installationskosten steigen mit der Ausgangsleistung – eine höhere maximale Nennleistung bedeutet dickere Kabel, robustere Sicherheitsmaßnahmen und in einigen Fällen eine Aufrüstung des Stromanschlusses. Wenn Ihr Auto maximal 11 kW Wechselstrom unterstützt, bringt die Investition in eine 22-kW-Anlage keine wirklichen Vorteile. Die Ladeleistung hängt von der Anzahl der vom Kabel unterstützten Phasen ab – passen Sie diese an Ihre Bedürfnisse und die Möglichkeiten Ihrer Installation an.

Steckertyp – Typ 1 vs. Typ 2 vs. GB/T

Die Kompatibilität der Stecker ist entscheidend &– ohne den richtigen Stecker ist das Laden unmöglich. Ladekabel müssen den Normen der IEC 62196 entsprechen.

  • Typ 1 (SAE J1772) – wird hauptsächlich bei älteren Elektroauto-Modellen verwendet, die aus den USA und Asien importiert wurden. Ladekabel vom Typ 1 sind in erster Linie für ältere Elektroauto-Modelle vorgesehen, wie beispielsweise den Nissan Leaf (vor 2018), den Mitsubishi i-MiEV und den Chevrolet Volt. Sie ermöglichen ein einphasiges Wechselstrom-Laden mit bis zu 7,4 kW.

  • Typ 2 (Mennekes) – das Typ-2-Kabel ist der Standardstecker in Europa. Typ 2 zu Typ 2 ist der Standard für die meisten neuen Elektroautos. Es unterstützt sowohl einphasiges als auch dreiphasiges Laden mit bis zu 22 kW in Standardkonfigurationen. In Polen dominiert Typ 2 sowohl bei Wallboxen als auch an öffentlichen Ladestationen.

  • GB/T – ein chinesischer Standard, der in Europa selten anzutreffen ist. Er verfügt über eigene Stecker sowohl für Wechselstrom (AC) als auch für Gleichstrom (DC).

Erwähnenswert sind auch die bei Schnellladegeräten verwendeten Gleichstromstecker: Der CCS-Stecker unterstützt das Laden mit bis zu 170 kW, während der CHAdeMO-Stecker das Laden mit bis zu 50 kW ermöglicht. Eine Schnellladestation kann in 30 Minuten bis zu 80 % der Kapazität aufladen, während das Laden der Stufe 3 zwischen 15 Minuten und 1 Stunde dauert. Diese Standards finden Sie an öffentlichen Ladestationen entlang von Autobahnen und Schnellstraßen, nicht jedoch bei Heimladegeräten.

Auf dem EU-Markt für Elektroautos verwendet die überwiegende Mehrheit der neuen Modelle – darunter Fahrzeuge von Tesla, Renault und Volkswagen – einen Typ-2-Stecker. Wenn Sie ein älteres Fahrzeug mit einem Typ-1-Stecker besitzen, benötigen Sie ein spezielles Kabel oder einen Adapter.

Tragbares Ladegerät vs. Wallbox – was soll man wählen?

Die Wahl zwischen einem tragbaren Ladegerät und einer Wallbox hängt von Ihrem Fahrstil, Ihrem Parkort und Ihren Erwartungen hinsichtlich des Komforts ab.

Tragbares Ladegerät – ein vielseitiges Gerät, mit dem Sie Ihr Fahrzeug an verschiedenen Orten aufladen können. Schuko-, CEE-3--polige oder CEE 5-polige Stecker gewährleisten Kompatibilität mit verschiedenen Stromquellen. Es ist ideal für Besitzer von Elektroautos ohne festen Parkplatz oder für diejenigen, die häufig unterwegs sind. Der Nachteil ist meist eine geringere Ausgangsleistung (3,6–11 kW) sowie die Notwendigkeit, das Gerät jedes Mal neu aufzubauen.

Wallbox – eine fest installierte Lösung, die an einer Garagenwand oder der Außenwand eines Gebäudes montiert wird. Sie bietet eine höhere Ladeleistung (in der Regel 11&–22 kW), eine ästhetisch ansprechende Installation und Komfort – man muss lediglich das Ladekabel an das Fahrzeug anschließen. Die Anschaffungs- und Installationskosten sind höher, aber der Ladevorgang wird so einfach wie möglich gestaltet.

Die Kosten für ein tragbares Ladegerät liegen in der Regel unter 230 EUR für ein Basismodell, während eine Wallbox inklusive Installation und Zubehör umgerechnet 460–2.000 EUR kostet (je nach Komplexität der Installation können diese Kosten steigen). Die Ladekosten hängen von der gewählten Lademethode ab &– eine an einen Nachttarif angeschlossene Wallbox ermöglicht erhebliche Einsparungen.

Ranking der Ladegeräte für Elektroautos – TOP 10

Das folgende Ranking umfasst Ladegeräte, die im Jahr 2026 auf dem EU-Markt erhältlich sind und hinsichtlich Leistung, Verarbeitungsqualität, Sicherheitsmerkmale, Funktionalität und Preis-Leistungs-Verhältnis bewertet wurden. Die ersten fünf Plätze belegen Produkte von Akyga – bewährte Lösungen, die sich durch hohe Verarbeitungsqualität, eine Vielzahl von Sicherheitsmerkmalen und eine 24-monatige Garantie auszeichnen. Auf den Plätzen 6–10 sind ausgewählte Produkte von Mitbewerbern aus verschiedenen Preissegmenten.

Akyga AK-EC-21 Wallbox Typ 2 – eine stationäre 11-kW-Wallbox mit einem 5 Meter langen Typ-2-Kabel, konzipiert für das bequeme Laden von Elektroautos zu Hause, in der Garage oder auf einem privaten Parkplatz. Das Gerät verfügt über eine RFID-Kartenauthentifizierung, Schutzklasse IP54 und umfassende Sicherheitsmerkmale und verbindet so Benutzerfreundlichkeit mit zuverlässiger Leistung im Alltag.

Akyga AK-EC-22 CEE 5-polig / Typ 2 – ein mobiles 22-kW-Ladegerät für Elektrofahrzeuge mit einem dreiphasigen CEE-5-poligen Stecker und einem Typ-2-Stecker, das das Schnellladen eines Elektroautos über einen Drehstromanschluss ermöglicht. Stromstufeneinstellungen von 10/16/24/32 A, ein LCD-Display, Sicherheitsfunktionen und eine Tragetasche machen dieses Gerät zu einer praktischen Lösung für zu Hause, in der Garage und auf Reisen.

Akyga AK-EC-19 Typ 2 – ein tragbares 3,8-kW-Ladegerät für Elektrofahrzeuge mit einem Typ-2-Stecker und einem 230-V-Netzstecker, das zum Laden von Elektroautos und Plug-in-Hybriden konzipiert ist. Mit einstellbaren Stromwerten von 8/10/13/16 A, einem LCD-Display, umfassenden Sicherheitsfunktionen und einem 5 m langen Kabel ist das Ladegerät einfach zu bedienen und ermöglicht es Ihnen, die Ladeparameter bequem an Ihre Installation anzupassen.

Akyga AK-EC-18 Typ 1 – ein mobiles 3,8-kW-Ladegerät für Elektrofahrzeuge mit einem Typ-1-Stecker (amerikanischer Standard) und einem 230-V-Netzstecker, das für Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride mit einem älteren Anschlussstandard konzipiert ist. Es verfügt über Stromeinstellungen von 8/10/13/16 A, ein LCD-Display, umfassende Sicherheitsmerkmale und die Schutzart IP54, was eine einfache Bedienung und stabiles Laden unter verschiedenen Bedingungen gewährleistet.

Akyga AK-EC-15 CEE 3-polig / Typ 1 – ein tragbares 7,2-kW-Ladegerät für Elektrofahrzeuge mit einem Typ-1-Stecker und einem 3-poligen CEE-Stecker (Camping-Typ), konzipiert für Elektrofahrzeuge, die Ladeströme von bis zu 32 A benötigen. Ein LCD-Display, eine umfassende Auswahl an Sicherheitsfunktionen, Schutzklasse IP54 und ein 5 Meter langes Kabel ermöglichen die einfache Überwachung der Ladeparameter und die effiziente Nutzung einer Ladeanlage mit entsprechender Ausgangsleistung.

Wallbox BESEN 11 kW –  eine beliebte Wallbox mit intelligenten Funktionen (WLAN, App), einem Typ-2-Anschluss, Schutzklasse IP66 und einem integrierten Netzstecker. Das Gerät zeichnet sich durch eine einfache Installation und intuitive Steuerung über eine eigene mobile App aus, die eine Fernverwaltung des Ladevorgangs ermöglicht.

Zencar Modell C30 – ein tragbares Dreiphasen-Ladegerät vom Typ 2 mit einer Leistung von 22 kW. Dank der Schutzart IP66 ist das Produkt äußerst witterungsbeständig. Mit einstellbarem Ladestrom und einem kompakten Design sorgt das Zencar für Komfort und Effizienz beim Laden an verschiedenen Standorten.

GreenCell EV16 – ein tragbares Ladegerät mit einem Typ-2-Kabel. Es bietet eine Leistung von 3,6 kW, wird einphasig betrieben und unterstützt einen Ladestrom von 16 A. Das 6,5 m lange Kabel erleichtert den Anschluss an das Fahrzeug, während die Schutzart IP66 Schutz vor Staub und Wasser gewährleistet.

Dé M2D07B6 – ein tragbares EV-Ladegerät mit einer Ausgangsleistung von bis zu 7,4 kW und einem Typ-2-Stecker. Das Modell wird einphasig betrieben und ermöglicht die Einstellung des Ladestroms zwischen 6 A und 32 A. Das Ladegerät verfügt zudem über eine Startverzögerungsfunktion von 0,5 bis 8 Stunden und ein übersichtliches Display, das den aktuellen Ladestatus anzeigt.

ZenCar Modell E – ein tragbares Ladegerät mit einem Typ-1-Kabel. Es bietet eine Ausgangsleistung von bis zu 3,6 kW, wird an eine einphasige 230-V-Stromversorgung angeschlossen und ermöglicht die Einstellung des Ladestroms zwischen 6 und 16 A. Das Modell verfügt über ein 5,5 m langes Kabel, ein LCD-Display, eine Startverzögerungsfunktion und die Schutzart IP66.

Vergleich von EV-Ladegeräten – Technische Daten  

Objektiv betrachtet heben sich Akyga®-Produkte dank ihrer breiten Modellpalette und eines praxisorientierten Ansatzes für das tägliche Laden von Elektroautos von der Konkurrenz ab. Das Sortiment umfasst sowohl tragbare Ladegeräte als auch Wallboxen sowie Kabel, Adapter und Zubehör, sodass Nutzer ein komplettes, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Set zusammenstellen können. Ein weiterer großer Vorteil ist das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis – Akyga®-Ladegeräte bieten die wichtigsten technischen Daten, Sicherheitsmerkmale und Benutzerfreundlichkeit, ohne die Bedienung unnötig zu verkomplizieren.

Modell Leistung Anschluss Phasen Max. Strom Kabellänge IP Typ
Akyga AK-EC-21 11 kW Typ 2 3 16 A 5 m IP54 Wallbox
Akyga AK-EC-22 22 kW Typ 2 3 32 A 5 m IP54 Tragbar
Akyga AK-EC-19 3,8 kW Typ 2 1 16 A 5 m IP54 Tragbar
Akyga AK-EC-18 3,8 kW Typ 1 1 16 A 5 m IP54 Tragbar
Akyga AK-EC-15 7,2 kW Typ 1 1 32 A 5 m IP54 Tragbar
Wallbox Besen BS20-BC-11KW 11 kW Typ 2 3 16 A 6 m IP66 Wallbox
ZenCar Modell C30 22 kW Typ 2 3 32 A 5 m IP66 Tragbar
GreenCell EV16 3,6 kW Typ 2 1 16 A 6,5 m IP66 Tragbar
Dé deM2D07B6 7,4 kW Typ 2 1 32 A 6 m Keine Daten Mobil
ZenCar Modell E 3,6 kW Typ 1 1 16 A 5,5 m IP66 Tragbar

Ladekabel müssen die Schutzart IP44 oder höher aufweisen –– alle Ladegeräte in diesem Vergleich erfüllen diese Anforderung. Standardkabel sind in der Regel zwischen 5 und 7 Meter lang, während sie in einigen maßgeschneiderten Konfigurationen bis zu 10 Meter lang sein können. Darüber hinaus sind 3-Phasen-Kabel schwerer und dicker, ermöglichen jedoch ein schnelleres Laden – dies wird besonders deutlich, wenn man das Gewicht von 11-kW- und 22-kW-Geräten vergleicht.

Welches Ladegerät für Elektroautos eignet sich am besten für den Heimgebrauch?

Die Wahl eines Heimladegeräts hängt von mehreren Faktoren ab: der Art der Elektroinstallation (einphasig oder dreiphasig), der täglichen Fahrleistung, dem Fahrzeugtyp und dem Budget. Für die meisten Nutzer, die ihr Auto über Nacht aufladen, reicht bereits eine Leistung von 3,6–7,2 kW aus – bei einer Ladezeit von 8 Stunden werden bis zu 60 kWh Energie nachgeladen.

Ladegerät für zu Hause – Wallbox oder Steckdose?

Das Laden über eine Schuko-Steckdose (230 V / 16 A) ist die einfachste Lösung, liefert jedoch nur etwa 3,6 kW Leistung, was einer Reichweite von ca. 18–30 km pro Stunde entspricht. Eine einphasige Wallbox mit 7,4 kW liefert 37–62 km pro Stunde, während eine 11-kW-Dreiphasen-Wallbox 55&–92 km Reichweite pro Stunde.

Was den Komfort angeht, ist eine Wallbox die mit Abstand bessere Wahl. Das Gerät ist fest installiert und jederzeit einsatzbereit, wenn Sie Ihr Auto anschließen möchten. Sie müssen nicht jedes Mal ein tragbares Ladegerät herausholen, Kabel ausrollen oder nach einer freien Steckdose suchen. Zudem nutzt die Wallbox einen eigenen Stromanschluss, sodass die Steckdosen in Ihrem Haushalt bei langen Ladevorgängen nicht überlastet werden.

Eine Wallbox kann sich zudem positiv auf den Immobilienwert auswirken – die Installation einer Ladestation ist ein zunehmend begehrtes Merkmal bei Käufern von Häusern und Wohnungen mit Garagen.

Kosten für die Installation einer Wallbox

Kostenkomponenten für die Installation einer Wallbox in Polen im Jahr 2026:

  • Gerät – eine 11-kW-Wallbox kostet je nach Hersteller und Ausstattung zwischen ca. 320 und 930 EUR

  • Elektroinstallation – Verkabelung vom Verteilerkasten zum Aufstellungsort, Sicherheitseinrichtungen und gegebenenfalls erforderliche Modernisierung der Elektroanlage: 230–1.400 EUR

  • Dreiphasenanschluss – wenn das Haus nicht über einen Dreiphasenanschluss verfügt, muss der Anschluss aufgerüstet werden, was zusätzliche Kosten von 100–1.400 EUR verursachen kann

  • Fachgerechte Installation – das Ladegerät sollte von einem Elektriker mit SEP-Zertifizierung installiert werden; nach der Installation wird empfohlen, Tests durchzuführen, um mögliche Installationsfehler aufzudecken.

Die Amortisationszeit im Vergleich zum Laden an öffentlichen Ladestationen beträgt in der Regel 1–3 Jahre – die Stromtarife für Privathaushalte sind deutlich niedriger als die von Betreibern öffentlicher Ladestationen berechneten Preise. Weitere Informationen finden Sie unter Elektroautos und deren Aufladung in unserem Ratgeber nachlesen.

Tragbares Ladegerät für Elektroautos – Wann lohnt es sich?

Ein tragbares Ladegerät ist eine Lösung, die sich in mehreren spezifischen Szenarien gut eignet:

  • Kein fester Parkplatz – Bewohner von Mehrfamilienhäusern, Reihenhäusern oder Nutzer von Gemeinschaftsparkplätzen können keine Wallbox installieren. Ein tragbares Ladegerät mit Schuko-Stecker Stecker, wie beispielsweise das AK-EC-19, ermöglicht das Laden an jeder Steckdose.

  • Häufiges Reisen – ein tragbares Ladegerät dient als Reserve, falls unterwegs kein Zugang zu Schnellladestationen besteht. In vielen Hotels und Pensionen finden Sie eine CEE- oder Schuko-Steckdose, aber selten eine Wallbox.

  • Ein zweites Auto oder ein Zweitwohnsitz – statt zwei Wallboxen zu installieren, kann ein einziges tragbares Ladegerät an beiden Standorten verwendet werden.

  • Fahrzeuge mit Typ-1-Stecker – Besitzer älterer Elektroautos mit Typ-1-Stecker (Nissan Leaf, Mitsubishi i-MiEV) finden die spezielle AK-EC-18 sowie AK-EC-15 Ladegeräte aus der Akyga® Sortiment.

Eine Einschränkung von tragbaren Ladegeräten ist in der Regel ihre im Vergleich zu einer Wallbox geringere Ausgangsleistung – Sie werdenaus einer normalen Schuko-Steckdose allein nicht mehr als 3,6 kW beziehen. Einige Modelle, wie beispielsweise das AK-EC-12 mit einem 5-poligen CEE-Stecker, bieten jedoch volle 11 kW &– vorausgesetzt, Sie haben Zugang zu einem geeigneten Drehstromanschluss.

Das mobile Ladegerät mit ControlBox ist ein technologisch fortschrittliches Produkt mit Stromregelung, Parameterüberwachung auf einem LCD-Display und einer umfassenden Palette an Sicherheitsfunktionen. Es ist nicht nur ein gewöhnliches Kabel – es ist ein vollwertiges EVSE-Gerät, hergestellt aus wetterbeständigen Materialien gefertigt ist.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Welches Ladekabel sollten Sie für Ihr Elektroauto wählen?
Die Wahl hängt vom Stecker Ihres Fahrzeugs ab. Die meisten neuen Elektroautos in Europa verwenden einen Typ-2-Stecker. Ältere oder importierte Modelle, wie beispielsweise der Nissan Leaf vor 2018 oder der Renault Kangoo Z.E. der ersten Generation, benötigen möglicherweise einen Typ-1-Stecker. Die Ladekabel entsprechen der Norm IEC 62196.
Kann ich mein Elektroauto an einer Standardsteckdose aufladen?
Ja, mit einem tragbaren Ladegerät mit Schuko-Stecker können Sie eine Leistung von etwa 3,6 kW erreichen. Dies reicht für das Aufladen über Nacht aus, wenn Ihre tägliche Fahrleistung zwischen 50 und 80 km liegt.
Wie lange dauert das Laden eines Elektroautos zu Hause?
Die Ladezeit hängt von der Ausgangsleistung des Ladegeräts und der Kapazität der Batterie ab. Bei einer Ausgangsleistung von 3,6 kW und einer 60-kWh-Batterie dauert der Ladevorgang etwa 16 Stunden, bei 11 kW hingegen etwa 5–6 Stunden. Das Laden der Stufe 2 dauert in der Regel zwischen 2 und 6 Stunden.
Ist eine Wallbox sicherer als das Laden über eine Steckdose?
Nicht immer. Bei einer ordnungsgemäß installierten Anlage, den richtigen Sicherheitsvorrichtungen und einer hochwertigen Steckdose kann das Laden über eine Steckdose ebenfalls einwandfrei funktionieren. Eine Wallbox ist daher nicht automatisch „sicherer“, aber sie ist eine Lösung, die sich besser für das regelmäßige Laden eines Elektroautos eignet. Sie verfügt über einen festen Anschluss an das Stromnetz, kann mit einer höheren Leistung betrieben werden und ist im Alltag komfortabler.
Welche Nennleistung sollten Sie für eine Heimladestation wählen?
Bei einer einphasigen Installation sind 3,6–7,2 kW die beste Wahl. Bei einer dreiphasigen Installation bietet 11 kW das beste Verhältnis zwischen Ladegeschwindigkeit und Installationskosten.
Muss ich einen Elektriker beauftragen, um eine Wallbox zu installieren?
Ja. Eine Wallbox, die fest an die Elektroinstallation angeschlossen wird, sollte von einem qualifizierten Elektriker mit entsprechender Fachausbildung installiert werden. Dies gilt insbesondere für den Anschluss des Geräts an die Sicherungsbox, die Auswahl der geeigneten Sicherheitsvorrichtungen und die Überprüfung der Installation vor der Inbetriebnahme. Dadurch wird sichergestellt, dass die Wallbox ordnungsgemäß und wie vorgesehen funktioniert.
Welche Sicherheitsmerkmale sollte eine EV-Ladestation aufweisen?
Der Schutz muss mindestens einen Überspannungsschutz (OVP), einen Überstromschutz (OCP), einen Übertemperaturschutz (OTP) und einen Kurzschlussschutz (SCP) umfassen. Akyga®-Produkte verfügen über all diese Schutzfunktionen.
Ist eine tragbare Ladestation für den täglichen Gebrauch geeignet?
Ja, vorausgesetzt, es verfügt über die entsprechenden Sicherheitsmerkmale und die Schutzart IP44 oder höher. Die tragbaren Ladegeräte von Akyga® sind für den regelmäßigen Gebrauch ausgelegt.
Wie lautet die Garantie für Akyga®-Ladegeräte?
Alle Akyga®-Ladegeräte verfügen über eine 24-monatige Garantie. Die Produkte sind CE-, RoHS- und REACH-zertifiziert.
Kann ich meinen Tesla mit einem Typ-2-Ladegerät aufladen?
Ja. Tesla verwendet in Europa einen Typ-2-Stecker für das Wechselstromladen. Jedes Ladegerät mit einem Typ-2-Stecker, sei es eine Wallbox oder ein tragbares Ladegerät, ist kompatibel.
Wie viel kostet das Aufladen eines Autos zu Hause im Vergleich zu einer öffentlichen Ladestation?
Das Aufladen zu Hause kostet in der Regel etwa 0,15–0,25 EUR/kWh, während die Kosten an öffentlichen Ladestationen zwischen 0,2 und über 0,7 EUR/kWh liegen. Bei einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 km kann sich der Unterschied auf mehrere hundert Euro belaufen.
Ist ein 22-kW-Ladegerät für den Heimgebrauch sinnvoll?
Nur, wenn Ihr Fahrzeug das 22-kW-Wechselstromladen unterstützt, Sie über einen Drehstromanschluss und eine ausreichend leistungsfähige Elektroinstallation verfügen. Andernfalls ist die Investition möglicherweise nicht gerechtfertigt, da 11 kW den Bedarf der meisten Nutzer decken.
Muss das Ladekabel frostbeständig sein?
Ja. Ladekabel sollten gegen Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit beständig sein. Akyga®-Produkte sind für den Betrieb in einem Temperaturbereich von –30 °C bis +50 °C ausgelegt.
Benötige ich ein zusätzliches Kabel, wenn ich eine Wallbox mit integriertem Kabel habe?
Nein. Die Wallbox AK-EC-21 verfügt über ein integriertes 5-Meter-Kabel mit einem Stecker vom Typ 2, sodass Sie sie einfach direkt an das Fahrzeug anschließen können. Allerdings ein zusätzliches Kabel kann auf Reisen nützlich sein.
Welche Kabellänge sollte ich wählen?
Standardkabel sind in der Regel zwischen 5 und 7 Meter lang. Ein 5-Meter-Kabel reicht für die meisten Garagen aus. Ein längeres Kabel, zum Beispiel bis zu 10 Meter, ist sinnvoll, wenn der Stellplatz etwas weiter von der Steckdose entfernt ist. Man sollte jedoch bedenken, dass ein längeres Kabel zu größeren Spannungsverlusten führt, daher sollte es einen entsprechenden Querschnitt haben.